Junge Union Nordhessen
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Pressemitteilungen von 2007

JU informiert sich über Arbeit des RP

Nordhessen / Bad Wildungen. Der Einladung des Arbeitkreises für Kommunalpolitik der Jungen Union (JU) Nordhessen folgten am Mittwoch Abend zahlreiche Interessierte in den Bahnhof Bad Wildungen, um u. a. Regierungspräsidenten Lutz Klein zum Thema „Politische Schwerpunkte in Nordhessen“ zu hören.

Aus der Idee eines Gremiums zum Gedankenaustausch junger Mandatsträger hervorgegangen, bildete diese Veranstaltung den „Auftakt zu einer Reihe informativer Gelegenheiten sich verbandsübergreifend mit kommunalen Themen zu beschäftigen“‚ so der stellvertretende JU-Bezirksvorsitzende Timo Hartmann, der den Arbeitskreis als Referent begleitet.
„Es freut mich neben der JU u. a. auch Mitglieder des CDA, der Schüler Union sowie der CDU begrüßen zu können“, wandte sich der JU-Bezirksvorsitzende Matthias Wettlaufer in einem Grußwort an die Gäste, zeige es doch wie vielschichtig und interessant die Union sei, bevor er in die Thematik des Abends einführte und an Regierungspräsidenten Klein übergab.
Dieser holte daraufhin die Anwesenden mit einer kurzen Vorstellung der Organisations–struktur und Aufgaben des Regierungspräsidiums (RP) ab, eher er zu den politischen Schwerpunkten überging. Dabei interessierte an diesem Abend vor allem wie es um die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur in Nordhessen bestellt ist. So zeigte Klein aktuelle Stände, Fortschritte und Planungen auf und beantwortete alle aufkommenden Fragen zu den Themen der Region. Kombiniert mit historischer Hintergrundinformation über Entscheidungen in der Vergangenheit erschloss sich den Anwesenden ein detailliertes Bild nordhessischer Mobilität, politischer Richtungsgebung und der Arbeit des RP.
Der Regierungspräsident berichtete, dass inzwischen Baurecht für den Abschnitt der A49 von Neuental bis Schwalmstadt gegeben sei. Derzeit müssten noch Fragen der Finanzierung geklärt werden.

Einwände und Klagen aus unterschiedlichen Beweggründen seien oft eine der Hauptursachen für die langen Genehmigungsverfahren bei Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen und dennoch zahlreich zu verzeichnen. So verwunderte es niemanden im Saal, dass man auch beim Flughafen Kassel-Calden trotz bestehendem Baurecht die Rechtskraft des nächsten Urteils abwarte, bevor die Baumaschinen anrückten.
Der Flughafen bot auch Stoff zur Diskussion: Dass sich Kommunalpolitiker aus Nordrhein-Westfalen besorgt über einen Ausbau des Kasseler Flughafens zeigten, und mit einem Besucherrückgang und einer schlechteren Auslastung für beide Flughäfen argumentierten, während sie auf der anderen Seite jedoch selbst Paderborn ausbauen wollen, traf auf Unverständnis bei den Gästen. Der Regierungspräsident zur Thematik: „Es gibt auch positive Beispiele für Regionalflughäfen wie im Allgäu oder Baden-Baden.“

Ferner wusste Klein auch gute Nachrichten wie das am Wochenende freigegebene Teilstück der A66 bei Fulda oder das große Interesse der Wirtschaft an einem Lückenschluss der A4 zu überbringen. Letzteres zeige sich in der Tatsache, „dass sich die Wirtschaft an der kürzlich nach verschärftem EU-Umweltrecht durchgeführten Machbarkeitsstudie in großem Umfang beteiligte“ so der Regierungspräsident.

Dass die LKW-Fahrverbote auf den Bundesstraßen 3, 7, 27 und 252 derzeit vom Verwaltungsgericht behandelt werden und welche Konsequenzen daraus entstehen könnten erfuhr die Zuhörerschaft ebenso wie die Fortschritte bei den Ortsumgehungen und Ausbaustufen der Straßen im Regierungsbezirk.

Nach den verkehrspolitischen Versäumnissen von Rot-Grün in Hessen sind für den JU-Bezirksvorsitzenden Wettlaufer die Fortschritte unter der Regierung Koch deutlich zu erkennen.
Klein griff dies auf und verwies auch auf die Neukonzeption des Energiemixes aus erneuerbaren Energien in Verbindung mit einer Überprüfung der bestehenden Anlagen und ihrer Standorte.

Nach diesem aufschlussreichen Vortrag ging man dazu über einige Aspekte bei Gesprächen in lockerer Runde zu vertiefen und nutzte die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den anderen Mandatsträgern. „Ein gelungener Auftakt und ein gutes Beispiel dafür, wie man die Arbeit der politischen Institutionen den Menschen näher bringen und dabei Bildung mit Tagesgeschehen verbinden kann“, resümierte Wettlaufer.

JU: Äußerungen der Jusos sind irritierend – Wem vertrauen die Jusos?

Nordhessen. Mit Verwunderung reagiert die Junge Union Nordhessen auf die jüngsten Äußerungen des
nordhessischen Juso-Bezirksvorsitzenden Tim Schmuch.
Matthias Wettlaufer, Vorsitzender des nordhessischen Bezirksverbandes der Jungen Union: „Nach Herrn Schmuchs
Äußerungen muss man sich ernsthaft fragen, wer Hauptansprechpartner der Jusos ist: Der christdemokratische
Landrat Eichenlaub oder der sozialdemokratische Landrat Neupärtl. Wäre es ihr Genosse Landrat Neupärtl, so
müssten die Jusos doch wissen, dass der NVV zurzeit nicht beabsichtigt die Strecke zu schließen. Zumindest
behauptet dieser entsprechendes. Oder reden die Jusos vielleicht gar nicht mit Landrat Neupärtl?“
Die JU, so Wettlaufer weiter, hoffe natürlich auch auf ein Fortbestehen der Strecke Bad Wildungen – Wabern. Die
Strecke sei wichtig, sowohl für die Kur- und Badestadt Bad Wildungen, als auch für den westlichen Teil des
Schwalm-Eder-Kreises. Insbesondere Fritzlar würde im Falle einer Streckenstilllegung völlig vom Schienennetz
abgeschnitten.
Nichtsdestotrotz, erläutert Matthias Wettlaufer weiter, müsse vor allem der Individualverkehr in Nordhessen eine
besondere Berücksichtigung finden. Der Weiterbau der A49 und der A44 sowie der Lückenschluss zwischen Olpe
und Hattenbach seien von besonderer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit Nordhessens. Keine Bahnstrecke könne
dies aufwiegen.
Matthias Wettlaufer abschließend: „Wir fragen uns deshalb, wo in diesem Fall die sozialdemokratische Wahrheit
liegt: Bei den Jusos oder bei dem SPD-Landrat und NVV-Aufsichtsrat Neupärtl? Laut dem NVV und dessen
Aufsichtsratmitglied Neupärtl ist es nicht beabsichtigt, die Strecke Bad Wildungen – Wabern zu schließen.
Wenn die Jusos jetzt noch anderes behaupten, dann kann man drei Dinge vermuten: Entweder glauben sie ihrem
Parteigenossen Neupärtl nicht oder sie behaupten wider besseren Wissens etwas Falsches oder aber ihre
Pressemitteilung kam schlicht und einfach verspätet. Wir bitten um Klärung. Denn es geht dabei um nichts anderes
als die Glaubwürdigkeit führender Repräsentanten der nordhessischen Sozialdemokratie.
Außerdem fordern wir die Jusos dringend auf, die nordhessischen Realitäten anzuerkennen und den Bahnverkehr
nicht als das Allheilmittel des ländlichen Raumes darzustellen. Nur in einem guten Mix aus Bahn- und
Straßenverkehr kann die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat gesichert werden. Die Strecke Bad Wildungen – Wabern
gehört für uns dazu.“

JU Nordhessen stark im Landesvorstand

Nordhessen - Gelnhausen. Zwei Kandidaten der JU Nordhessen ziehen in den neuen Landesvorstand ein.
Der hessische Landesverband der größten politischen Jugendorganisation Deutschlands, der Jungen Union, hielt am vergangenen Wochenende seinen Wahllandestag an Europas neuem geografischen Mittelpunkt in Gelnhausen ab.
Die Diskussion um das Programm für den kommenden Landtagswahlkampf bewegte die unter dem Motto „Junges Denken. Starkes Hessen“ zusammengekommenen Delegierten neben der Wahl des neuen Vorstandes, dem jetzt neben dem im Amt bestätigten Dr. Peter Tauber als Vorsitzenden, nun neuerdings noch der Nordhesse Thomas Müller, der Mittelhesse Marian Zachow und der ebenfalls wiedergewählte Maingauer Jörg Rotter als Stellvertreter angehören. Während Stefan Best als Schatzmeister auch erneut das Vertrauen ausgesprochen wurde, gelang es dem Kreisvorsitzenden der JU Schwalm-Eder, Markus Wölfert, für die Nordhessen in den Landesvorstand einzuziehen und in Zukunft das Referat Umweltpolitik zu bekleiden.

„Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass die Interessen des schönen Kurhessen-Waldeck auch Berücksichtigung im Landesprogramm finden“, so der frisch gewählte stellvertretende Landesvorsitzende Müller. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in einem Positionspapier der JU Hessen eben u. a. auch wichtige Infrastrukturprojekte wie der Flughafenausbau Kassel-Calden, die Nordspange um Kassel herum und der Weiterbau der Autobahnen gefordert werden. „Die Ergebnisse können sich sehen lassen und sind auch ein Beleg für die konstruktive und engagierte Arbeit unserer bisherigen Referenten“, kommentierte der Bezirksvorsitzende Matthias Wettlaufer und nutzte die Gelegenheit, um den ausscheidenden Landesvorstandsmitgliedern wie dem aus beruflichen Gründen nicht mehr angetretenen Referenten für Innen- und Justizpolitik, Ulrich Weidemann aus Borken, einen besonderen Dank auszusprechen.

Ein Höhepunkt des 85. Landestages war am Samstag der Besuch des bayrischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber, der in seiner Rede die aktuellen politischen Themen aufgriff und den Nerv der Anwesenden traf. Elektrisiert lauschten die über 400 Delegierten und Gäste den Ausführungen ihres Ehrengastes und bedankten sich mit minutenlangen stehenden Ovationen bei Stoiber, der den Aufenthalt in Gelnhausen sichtlich genoss.

Junge Union Nordhessen mit neuem Vorstand

Nordhessen - Bad Wildungen. „Eine Bestätigung dafür, dass gute Ideen und Einsatz auch in Zeiten merklicher Politikmüdigkeit gewürdigt werden und sich junge Menschen selbst aktiv an ihrer Zukunft beteiligen können", so kommentierte der neue Bezirksvorsitzende der Jungen
Union (JU) Nordhessen, Matthias Wettlaufer (Ottrau), die Tatsache, dass mit der letzten Kommunalwahl über 70 Mitglieder der Jungen Union in die Parlamente einziehen konnten und auch die Mitgliederzahlen stetig weiter gestiegen sind.

Der 25-jährige Lehramtsstudent wurde auf dem Wahlbezirkstag der politischen Jugendorganisation am vergangenen Sonntag einstimmig gewählt.
Im von ihm gehaltenen Rückblick fanden sowohl die gute Zusammenarbeit zwischen den fünf Kreisverbänden, die intensiven Wahlkämpfe als auch die gelungenen Events ihre Würdigung.
Er wies bspw. auf die beiden Bezirkstage mit Diskussionsveranstaltungen, 2005 in Schwalmstadt zum Thema „Demographie“ und 2006 dann in Fuldatal zu „Bedroht der Islamismus unsere Wertegesellschaft“, den Besuch der Handwerkskammer in Kassel und den Landestag im Juni letzten Jahres in Borken, für den die Nordhessen viel Lob im
Landesverband erhielten, hin.
Darüber hinaus hielt man zahlreiche Sitzungen bei guter Resonanz ab und war neben der inhaltlichen Auseinandersetzung damit auch in der Presse präsent. Egal ob es dabei um den „Bundestagswahlkampf, die Standortstärkung in Nordhessen, die Eröffnung des Teilabschnittes der A44 oder Private-Public-Partnership (PPP) für die A4 ging,“ so
Wettlaufer, „gelang es uns, aktuelle Themen zu diskutieren und mit den Ergebnisse eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.“

Grußworte wurden den zahlreich angereisten Gästen, u. a. vom Bezirksvorsitzenden der CDU Kurhessen-Waldeck und Bundestagesabgeordneten, Bernd Siebert, dem Kreisvorsitzenden der CDU Waldeck-Frankenberg, Dr. Christoph Butterweck, den Landtagsabgeordneten
Claudia Ravensburg und Mark Weinmeister und den JU-Landesvorstandsmitgliedern Tobias Heinz, Robert Martins und Marian Alexander Zachow überbracht.
Die Rolle der JU als Motor der Erneuerung und konstruktiver Partner wurde darin ebenso hervorgehoben, wie die Erfolge der vergangenen Legislaturperiode und die bevorstehenden
Herausforderungen. Die Gäste befürworteten den Anspruch der JU’ler, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern auch in Zukunft vor Ort Politik für und mit jungen Leuten zu
machen und sich weiter den Themen anzunehmen, die Nordhessen ausmachen und dessen Einwohner bewegen.

Die Delegierten bestimmten den Kreisvorsitzenden der JU Waldeck-Frankenberg, Timo Hartmann (Bad Wildungen) das Amt des Stellvertreters von Wettlaufer zu übernehmen. Das
Vertrauen fanden auch die in ihren Ämtern bestätigten Lars-Christian Welzel (Bad Emstal) als Stellvertreter, Schatzmeisterin Wiebke Dippel-Kniest (Liebenau) und Schriftführer Patrick Baur (Frankenberg).
Den neuen Vorstand komplettieren als Beisitzer Tobias Berneburg, Andreas Brcanski (beide Eschwege), Martina Pape und Martin Schröder (beide Kassel) sowie Michael Schär (Fritzlar).

Ferner wurden per einheitlichem Votum zwei Kandidaten für den Landesvorstand der Jungen Union Hessen nominiert: Thomas Müller (Frankenberg) für das Amt des stellvertretenden
Landesvorsitzenden und Markus Wölfert (Guxhagen) für das Referat Innen und Justiz. Auf dem Landestag an Pfingsten in Gelnhausen werden sie für die Nordhessen ins Rennen gehen.
Zum Bezirksvertreter im Landesvorstand wurde Christian Rösch (Kassel) gewählt.

Für seine Verdienste um die Junge Union wurde, der aus beruflichen Gründen aus dem Landesvorstand ausscheidende, langjährig Bezirksvorsitzende Ulrich Weidemann (Borken)
geehrt.

Wettlaufer dankte für das Vertrauen und die Bereitschaft sich einzubringen. In seinem Schlusswort gab er einen Ausblick und kündigte neben einer "noch intensiveren inhaltlichen
Auseinandersetzung mit der kommunalen Politik durch Vergabe von Themenschwerpunkten an die Beisitzer" und der Unterstützung der jungen Mandatsträger auch Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Fahrten oder Infotagungen an. Gut aufgestellt sehe man nun gemeinsam den kommenden Herausforderungen entgegen.

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